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bis zum Schützenfest
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MZ vom 23.01.2012

Quelle: Münstersche Zeitung 23.01.2012 Von Franz Nienhaus


Hermann Bitting neuer König

METELEN Es war ein langes Ringen um die Königswürde, doch um 21.18 Uhr war es mit dem 261. Schuss besiegelt: Mit Hermann Bitting hat die Ss. Fabianus- und Sebastianus Schützenbruderschaft am Samstagabend auf Kocks Insel nach zwei Jahren eine neue Majestät gefunden.


Das neue Königspaar der Ss. Fabianus- und Sebastianus-Schützenbruderschaft: Hermann und Dorothee Bitting. (Philip Klenner)

Bitting tritt somit die Nachfolge von Nico Schlüter an.

Bis der neue König jedoch feststand, war es ein langes, aber spannendes Schießen um den Titel.
Nachdem die 70 angetretenen Schützen der Bruderschaft ihren Pflichtschuss abgegeben hatten – wobei schnell die beiden Flügel des bunt bemalten Holzvogels abgeschossen wurden, – zogen sie sich zurück, um gemeinsam das ein oder andere Bier zu trinken.

Zunächst ein Anwärter

Die Schützenbrüder um Jubelkönig Berni Feldhues stießen mit einem lautstarken „Horrido“ an. Dabei sorgte der Spielmanns- und Fanfarenzug Metelen mit flotten Stücken, aber auch mit traditionellen Märschen für die passende Schützenfestatmosphäre.

Schließlich ging es nach einiger Zeit in die erste heiße Phase. Mehrere Schützen versammelten sich an der Vogelstange, um auf den Holzvogel zu schießen. „Der Vogel ist schon ordentlich zersplittert. Lange dauert es nicht mehr, bis er fällt“, sagten sie. Doch dabei täuschten sie sich, denn nach kurzer Zeit schoss nahezu keiner mehr von ihnen.
So hatte es Schießwart Hermann Nienkötter lange nur mit der späteren Majestät Hermann Bitting zu tun, der des öfteren fünfmal nacheinander schoss und so schon früh seine Interesse an der Königswürde zeigte.
Später zeigte sich, dass auch Frank Marschel, der im Wechsel mit Bitting schoss, den Vogel unbedingt abschießen wollte. Dennoch fiel der Vogel nicht, sodass die Schützen, die sich mittlerweile vor der Stange versammelt hatten und laut „Finale“ riefen, diesen mit einem Fernglas begutachteten und den beiden Königsanwärtern Tipps gaben.

Endspurt

Schließlich zersplitterte der Vogel bei Bittings 259. Schuss fast komplett, fiel aber nicht. Auch Frank Marschel traf nicht richtig und so ergriff Bitting, nach einem Handschlag mit seinen Schützenbruder, die Chance und errang die Würde.
Glücklich fiel er seinen Vereinsbrüdern in die Arme und auch kurze Zeit später konnte seine Ehefrau Dorothee sich gemeinsam mit ihm freuen. „Ich freue mich total“, sagte Bitting nach seinem Königsschuss. „Es ist schön, dass es jetzt geklappt hat“, so die amtierende Majestät, die schon länger dieses Ziel verfolgte.
Im Rahmen der Proklamation, die gegen 22.15 Uhr auf der Insel stattfand, trank der König unter großem Jubel und Gesang einen großen Schluck aus den letzten erhaltenen Krug der Bruderschaft, um so sein Amt offiziell zu besiegeln.

Quelle: Münstersche Zeitung 27.06.2011 Von Pilipp Klenner



Hermann Bitting regiert die Fabianen
Metelen. 21.18 Uhr war's am Samstag, als der 261. Schuss auf den Vogel der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus abgefeuert wurde. Damit war das hölzerene Federvieh erledigt und Hermann Bitting zum König der Bruderschaft aufgestiegen. Damit machte er seine Ehefrau Dorothee zur Schützenkönigin für die kommenden zwei Jahre. Am heutigen Abend feiern die Schützen ihren König mit dem großen Ball im Saal des Bürgerhauses.

Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfuhrt am 26.06.11 VON


Nachfolger für Nico Schlüter gesucht

Die Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus sucht beim Vogelschießen am Samstagabend einen Nachfolger für Nico Schlüter.Foto:
Die Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus sucht beim Vogelschießen am Samstagabend einen Nachfolger für Nico Schlüter.Foto:
(Archiv)

Metelen - Für die Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus steht die schönste Woche im Jahr im bevor: Das Schützenfest hält sie von Mittwoch bis Montag (22. bis 27. Juni) in Atem. Gesucht wird ein Nachfolger für König Nico Schlüter. Er regiert mit Königin Jana seit Juni 2009 die Bruderschaft und hatte sich mit seinem Königsschuss vor zwei Jahren einen Traum erfüllt.

So sieht das Programm der Schützen aus:

» Am Mittwoch (22. Juni) treffen sich die Schützenbrüder um 19 Uhr mit Schützenhut und Handstock am Mühlenmuseum. Um 20 Uhr ist das Antreten zum Wegbringen des Birkenzweiges mit dem Spielmanns- und Fanfarenzug geplant.

» Am Donnerstag (23. Juni) steht um 19 Uhr der Waffen- und Zeugappell des Vorstandes und der Offiziere im Hotel Brink an. Um 20 Uhr folgt das „Vogelkloppen“, zu dem das Königspaar in das Mühlenmuseum einlädt.

» Bei Festwirt Alfred Kock treffen sich die Schützen am Freitag (24. Juni) um 15 Uhr.

zum Grünholen und Schmücken der Festinsel.

» Am Samstag (25. Juni) treffen sich die Damen der Bruderschaft um 14 Uhr zum Schmücken des Festsaals im Bürgerhaus. Sie werden gebeten, einige Zweige von Ziersträuchern und Blumen für den Tischschmuck mitzubringen. Die Schützenbrüder treten um 16 Uhr mit Schützenhut und geschmücktem Handstock beim Festwirt zum Abholen der Majestät vom Hotel Brink an. Die Parole wird auf dem Sendplatz verlesen und der Kranz am Ehrenmal niedergelegt. Anschließend marschieren die Schützen zum Vogelschießen. Ab 17.30 Uhr herrscht buntes Treiben unter der Vogelstange auf Kocks Insel. Nachdem der Vogel gefallen und die Proklamation des Königs und seiner Königin erfolgt ist, gehen die Schützen zur öffentlichen „After-Show-Party“ über.

» Am Sonntag (26. Juni) treten die Schützenbrüder mit ihren Damen um 18 Uhr auf dem Sendplatz an. Um 19 Uhr geht in Begleitung des SFZ in einer Polonaise durch den Ort, um das neue Königspaar abzuholen. Ab 19.30 Uhr findet der Königsball im Saal des Bürgerhauses statt. Für Stimmung soll dabei die Tanz- und Showband „Rangers“ sorgen.

» Das Fest klingt am Montag aus. Um 11 Uhr startet der Frühschoppen der Schützenbrüder bei Festwirt Alfred Kock. Anschließend machen sich die Schützen auf den Weg zum Umtrunk in den Gaststätten der Bruderschaft. Ab 15 Uhr trinken die Damen in der Gaststätte Pieper Kaffee. Dort treffen die Schützen gegen 18 Uhr ein. DJ Andre Beschorner spielt zum Tanz auf.

» Die Schützenbruderschaft weist darauf hin, dass auch alle Witwen der verstorbenen Schützenbrüder zum Schützenfest eingeladen sind.

Quelle: Tageblatt Ochtrup vom 19 · 06 · 11

 




Maigang 2011 am 14.05.11

Metelen.aj. Dank der Unterstützung von Jubelkönig Bernhard Wisse steht das Programm des diesjährigen traditionellen Maigangs der Fabianus und Sebastianus Schützenbruderschaft am kommenden Samstag (14. Mai). Treffpunkt für alle Schützenbrüder ist um 14 Uhr das Altdeutsche Gasthaus Kock. „Wir haben in diesem Jahr ein sehr abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt“, so die Organisatoren des Maigangs. So steht zunächst eine Planwagenfahrt auf dem Programm, ehe die Schützen den knapp 25 Meter hohen Kirchturm der Katholischen Kirche in Metelen besteigen, um sich hier das Geläut der Metelener Kirche mit seinen insgesamt acht Glocken erklären zu lassen. Eine weitere Station beim Maigang wird der Ultraleichtflugplatz von Klaus Wehrmann im Metelener Industriegebiet sein, wo ebenfalls eine Führung auf die Schützen wartet.

Den gemeinsamen Abschluss feiert die Bruderschaft in diesem Jahr in der Festscheune von Josef Elling. „Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, dann steht einem zünftigen Maigang nicht mehr im Wege“, hoffen die Organisatoren auf entsprechendes Wetter an diesem Samstag.


Quelle: Andreas Joost vom 09 .05.11





Einheits-Krawatten nicht erwünscht

Metelen - Die Frage nach dem richtigen Outfit kann Frauen bekanntlich ganz schön ins Schwitzen bringen. Dass aber auch Männer damit ihre Probleme haben, stellte am Samstag die Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus bei ihrer Osterversammlung unter Beweis. „Ich finde, wir sollten einheitlicher auftreten. Auf den Fotos vom vergangenen Schützenfest sah das einfach nicht schön aus“, bemängelte ein Mitglied.



Die Schützen von Ss. Fabianus und Sebastianus kamen am Samstagabend in der Gaststätte Brinckwirth zur Osterversammlung zusammen. Foto: (Mareike Katerkamp)

Im Gegensatz zu anderen Schützenvereinen gibt es bei den Fabianen weder eine Kleiderordnung noch ein einheitliches Emblem oder eine Vereinskrawatte. Auch der Vorstand hatte sich im Vorfeld darüber Gedanken gemacht. „Aber selbst bei uns gibt es dazu keine einheitliche Meinung“, offenbarte der erste Vorsitzende Christian Ernsting. Das war auch am Samstag nicht anders. Es entwickelte sich unter den Mitgliedern eine kontroverse Diskussion. Nur eines wurde kollektiv abgelehnt: „Wir wollen keine einheitlichen Krawatten“, so die Schützenbrüder. Bei der nächsten Generalversammlung werde das Thema somit erneut aufgegriffen, betonte Ernsting.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Versammlung war der Maigang. Stattfinden wird dieser am 14. Mai (Samstag). Treffen ist um 14.30 Uhr bei Kock. „Dann besichtigen wir erst die Fabianusglocke im Kirchturm, bevor wir mit einem Planwagen um Metelen fahren“, erzählte das Organisationsteam.

Das Schützenfest findet vom 22. bis zum 27. Juni (Mittwoch bis Montag) statt. Allerdings mit einer Veränderung: „Da das Blasorchester Schwierigkeiten hat, ein Orchester zusammenzustellen, begleitet uns dieses Mal der Spielmanns- und Fanfarenzug“, berichtete Christian Ernsting.


Quelle: Tageblatt Ochtrup vom 18 .04.11/von Mareike Katerkamp


Viele Vereine und Gruppen beteiligten sich an der Aktion „Metelen räumt auf“ und befreiten
den Ort und die Außenbezirke von jeder Menge Müll. Auch der Vorstand der Fabianus Schützenbruderschaft mit Christian Ernsting, Karlo Tewes, Andreas Helling u. Nico Schlüter (hier auf den Fotos zu sehen) waren dabei.
[Foto: Mareike Katerkamp]

Das Ende einer Ära

METELEN  Für Ulrich Klisa ging am Samstagabend im Rahmen der Generalversammlung der Ss. Fabianus- und Sebastianus Schützenbruderschaft in der Gaststätte Pieper eine Ära zu Ende. Nach 25 Jahren Vorstandsarbeit, in der er unter anderem Geschäftsführer, 2.Vorsitzender und zuletzt 1. Vorsitzender war, legte Klisa sein Amt nieder.

Von Philip Klenner /Fotos: Philip Klenner


Der neue Vorstand der Schützenbruderschaft mit dem ehemaligen Vorsitzenden: Andreas Helling (Geschäftsführer), Karl-Heinz Bückers-Hundehege (Beisitzer), Ulrich Klisa (ehemaliger 1.Vorsitzender), Hendrik Brink (Beisitzer), Christian Ernsting (neuer 1. Vorsitzender), Nico Schlüter (Kassierer und amtierende Majestät) und Karlo Tewes (2. Vorsitznder) (v.l.).(Foto: Phillip Klenner)

"In den 25 Jahren habt ihr mir alle immer viel Halt gegeben. Ohne euch hätte ich diese Arbeit nie geschafft", bedankte sich Klisa. Bevor die Versammlung ihn jedoch offiziell verabschieden und einen würdigen Nachfolger wählen konnte, begrüßte und würdigte er drei anwesende Schützen. Ehrenmitglieder ernannt
"Mit Heiner Pieper und Bernie Feldhues haben wir heute wieder zwei Schützenbrüder, die wir in die Reihe der Ehrenmitglieder einreihen können", erklärte Ulrich Klisa und übergab ihnen eine kleine Anerkennung. Und auch Jubelkönig Bernhard Wisse, der 1985 den Vogel abschoss, erhielt ein Präsent.
Nachdem Geschäftsführer Andreas Helling anschließend über die Aktivitäten im vergangenen Jahr, darunter auch das erstmals veranstaltete und äußerst erfolgreiche Sommerfest, berichtet hatte, konnte Kassierer und amtierende Majestät Nico Schlüter einen positiven Kassenbericht vortragen. "Sicherlich spielte auch das Sommerfest eine große Rolle", so Schlüter.

Ehrenmitglied Heiner Pieper (l.), Jubelkönig Bernhard Wisse (Mitte.) und Ehrenmitglied Bernie Feldhues (r.) erhielten eine kleine Anerkennung. (Foto: Phillip Klenner)

Letzte Amtshandlung
Als letzte Tätigkeit, bevor er sein Amt als 1. Vorsitzender niederlegte, begrüßte Ulrich Klisa drei neue Schützen. "Zusammen mit Gerard Grotenhuis, Dirk Gradner und Thorsten Büch werden wir dann ein super Schützenfest feiern." "Nach langjähriger Vorstandsarbeit habe ich mich entschieden, mein Amt zur Wahl zu stellen", sagte Klisa wehmütig und bedankte sich ein letztes Mal bei den Schützenbrüdern. "Danke! Ihr habt mir die Arbeit immer erleichtert."
Ernsting neuer Vorsitzender
Das frei gewordene Amt des 1. Vorsitzenden belegt in Zukunft Christian Ernsting, der Klisa als Dankeschön einen Gutschein für eine Musicalfahrt nach Hamburg überreichte und auch bereits seine Pläne erklärte: "Gemeinsam mit euch werde ich Tradition und Moderne verbinden." Daneben wählte die Versammlung Karlo Tewes zum 2. Vorsitzenden und Hendrik Brink zum Beisitzer. Zudem wird der Offizierskorps und die Parolemannschaft bis auf Hendrik Brink, der durch Horst Sandner ersetzt wurde, in Zukunft in gleicher Besetzung auftreten.


Der neue 1. Vorsitzenden Christian Ernsting (Foto: Phillip Klenner)

Zum Schluss erläuterte Christian Ernsting die Pläne für das bevorstehende Schützenfest. "Vom 22. bis 27. Juni werden wir unser Schützenfest feiern." Die Konzepte stünden schon und die Organisation laufe auf Hochtouren. "Ich hoffe, dass das Schützenfest genauso viel Anklang findet, wie das Sommerfest im letzten Jahr", so Ernsting.

Quelle: MÜnstersche Zeitung vom 26.01.11



Ss. Fabianus auf grünem Zweig


Metelen - Führungswechsel in Metelens Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus: Nach 25-jähriger Vorstandsarbeit, davon zwei Jahre als Oberhaupt des Vereins, hat der erste Vorsitzende Ulrich Klisa am Samstag bei der Generalversammlung der Bruderschaft bekanntgegeben, von seinem Amt zurückzutreten. Das Zepter übernimmt ab sofort Christian Ernsting, der bisherige Stellvertreter.


Der neue Vorstand der Schützenbruderschaft wird von Christian Ernsting (3.v.r.) geführt.Foto: (Mareike Katerkamp)

 

 

 

 

 

 

 

„Ich werde versuchen, einen Rückschlag zu Tradition und Moderne herzustellen“, sagte Ernsting. Als zweiter Vorsitzender beerbt ihn der bisherige Beisitzer Karlo Tewes. Tewes Amt übernimmt ab sofort Hendrik Brink.
Geschäftsführer Andreas Helling thematisierte im Geschäftsbericht besonders das 2010 erstmals ausgerichtete Sommerfest. Dieses ersetzte das Schützenfest - eine Reaktion auf die prekäre Kassenlage im vergangenen Jahr. „Unser Ziel war klar: Wir wollten in keinem Fall die Bruderschaftskasse belasten“, betonte Helling.

Doch die verbesserte finanzielle Ausgangslage war nicht der einzige positive Effekt, den das Fest mit sich brachte. „Es hat auch unseren Zusammenhalt und unsere Präsentation nach außen gestärkt. Die Veränderung hat der Bruderschaft nicht geschadet“, so Hellings Ansicht. Dementsprechenden Applaus gab es für Kassierer Nico Schlüter, der im Anschluss wieder von einem positiven Kassenstand berichten konnte.

Zudem nahm der Vorstand zwei Ehrungen vor: Die Schützenbrüder Heinrich Pieper und Bernhard Feldhues, beide 1967 in den Verein eingetreten, wurden in den Stand des Ehrenmitglieds erhoben. „Sie standen immer mit Leib und Seele hinter unserer Bruderschaft und haben sie mit Rat und Tat unterstützt“, begründete Ulrich Klisa. Zusätzlich ernannte Klisa Bernhard Wisse, der 1985 den Vogel abgeschossen hatte, zum Jubelkönig.

Bezüglich des Schützenfestes entschied sich die Versammlung dafür, das Königsgeld von 375 Euro auf 500 Euro aufzustocken. Auch beim Maigang wird es eine Änderung geben. „In diesem Jahr darf jeder Schützenbruder einen Freund oder Bekannten mitbringen. Das ist ein erster Schritt, um mehr Neuaufnahmen zu rekrutieren“, erläuterte Ernsting.

Außerdem gab der Vorstand bekannt, dass erstmals auch im Herbst eine Veranstaltung des Vereins organisiert werden soll. „Bei der genauen Umsetzung sind wir für alle Vorschläge offen. Konkrete Vorstellungen folgen dann in der Osterversammlung“, betonte der neue erste Vorsitzende. Als neue Mitglieder nahmen die Schützenbrüder Dirk Gradner, Torsten Büch und Gerard Grotenhuis auf.

» Die Termine der Schützenbruderschaft im Überblick: 16. April (Samstag), 19.30 Uhr: Osterversammlung in der Gaststätte Brinck­wirth; 14. Mai (Samstag), 14.30 Uhr: Maigang; 22. Juni bis 27. Juni (Mittwoch bis Montag): Schützenfest.

VON MAX KORTENDIECK
24. Januar 2011 | Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt







Eine Party ohne König

METELEN Die Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus feiert am Wochenende zum ersten Mal ein Sommerfest. Diese große Party ist für Schützenbrüder außergewöhnlich. Denn sie ist eine Alternative zum Schützenfest, dass die Bruderschaft fortan nur noch alle zwei Jahre feiert.
Dass die Schützen aber nicht nur ein Fest an der Vogelstange ausrichten können, das stellen sie bereits im Vorfeld unter Beweis. Denn sie veranstalten vom 11. Juni bis zum 13. Juni nicht nur eine x-beliebige Party in einem x-beliebigen Bierzelt.

Alle Schützenbrüder sind bereits für Freitag um 15 Uhr an Plagemanns Mühle eingeladen, um am gemütlichen Grünholen und schmücken des Festplatzes teilzunehmen. Im Anschluss daran klingt der Tag mit einem leckeren Bier und Grillwurst an der Mühle aus.

Der eigentliche Höhepunkt
Der eigentliche Höhepunkt des Sommerfestes soll dann am Samstag (12. Juni) stattfinden. Am Samstag feiert die Bruderschaft eine Sommernachtsparty , zu der alle Bürger und Vereine unserer Heimatstadt und natürlich auch von außerhalb herzlich eingeladen sind.

Höhepunkt der Veranstaltung soll um 17.30 Uhr eine Montgolfiade Uhr sein. "Wir sind natürlich gerade hier auf das passende Wetter angewiesen, um die fünf Ballone gen Himmel starten zu lassen", heißt es aus den Reihen des Vorstands. "Wenn Petrus uns aber hold gesonnen ist, wird dies ein ganz besonderes Ereignis." Wenn alles passt, dürfte dann einem Start gegen 19 Uhr nichts mehr im Wege stehen.

Ende mit einem Frühschoppen am Sonntag
Am Sonntag sind dann noch einmal die Schützenbrüder gefragt. Zum Abschluss sind alle um 11 Uhr zu einem Frühschoppen an Plagemanns Mühle eingeladen um das Fest ausklingen zu lassen.

Quelle: Münstersche Zeitung




Quintett steigt gen Himmel

Am Samstagabend sollen im Rahmen einer Montgolfiade fünf Ballone auf Ellings Wiese starten.
Am Samstagabend sollen im Rahmen
einer Montgolfiade fünf Ballone
auf Ellings Wiese starten.

Metelen - Von Freitag bis Sonntag (11. bis 13. Juni) feiert die Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus ihr erstes Sommerfest. Den Auftakt machen am Freitag das Grünholen und das Schmücken des Festplatzes. Hierzu treffen sich die Schützenbrüder am Freitag um 15 Uhr an Plagemanns Mühle. Sie lassen den Tag im Anschluss am selben Ort mit einem Grillen ausklingen.
Der eigentliche Höhepunkt des Sommerfestes ist für Samstag vorgesehen. Dann feiert die Bruderschaft an Plagemanns Mühle eine Sommernachtsparty , zu der alle Bürger und Vereine der Gemeinde und von außerhalb eingeladen sind. Den Auftakt hierzu macht eine Montgolfiade, die für 17.30 Uhr anberaumt ist. Fünf Ballone sollen auf Ellings Wiese gegen 19 Uhr gen Himmel steigen. "Aber gerade die Vorbereitungsphase und der Start dürften für viele Familien und ihre Kinder zum unvergesslichen Erlebnis werden", schreibt die Schützenbrüderschaft in einer Ankündigung. Für den Fall, dass sich die kleinen Besucher langweilen, gebe es an der Mühle eine Hüpfburg zum Toben.

Nach dem Ballonstart wird an der Mühle eine Sommernachtsparty gefeiert. Hierfür stehen ein Getränke-Verkaufswagen, eine Cocktailbar und ein Grillwagen bereit. Für Tanzmusik bis in die Morgenstunden ist ein DJ engagiert worden.

Am Sonntag werden noch einmal die Schützenbrüder gefordert: Zum Abschluss sind alle um 11 Uhr zu einem Frühschoppen an Plagemanns Mühle eingeladen. "Hoffen wir, dass uns das Wetter wohlgesonnen ist", schreiben die Schützenbrüder in der Ankündigung. Schließlich hängt das grüne Licht für die Ballone von den Witterungsbedingungen ab.

07. JUNI 2010 | Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt




Schützen planen Montgolfiade über Ellings Wiese

 

Am 12. Juni soll das erste Sommerfest der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus mit einer kleinen Montgolfiade, Musik und Tanz über die Bühne gehen. Auf ihrer Osterversammlung präsentierten Festkomitee und Vorstand das Konzept der Veranstaltung. Die Schützenbrüder stimmten den Plänen zu. Foto:

Am 12. Juni soll das erste Sommerfest der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus mit einer kleinen Montgolfiade, Musik und Tanz über die Bühne gehen. Auf ihrer Osterversammlung präsentierten Festkomitee und Vorstand das Konzept der Veranstaltung. Die Schützenbrüder stimmten den Plänen zu. Foto:
(Anne Steven)

 

 

Metelen - „Wir wollen ein Sommerfest, das einerseits uns Schützen Spaß bringt und anderseits auch allen anderen gefällt.“ Vorsitzender Dr. Ulrich Klisa steckte während der Osterversammlung der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus am Samstagabend in der Gaststätte Kock den Rahmen für das erstmals stattfindende Sommerfest ab. Die Schützenbruderschaft will einen zweijährigen Rhythmus bei den Schützenfesten einführen. Als Ausgleich soll in den schützenfestfreien Jahren ein Sommerfest stattfinden. Karlo Tewes und einige andere kreative Köpfe des Festkomitees hatten seit der Generalversammlung Ideen gesammelt und trugen diese bei der Osterversammlung vor.


In diesem Jahr wollen die Schützen am 12. Juni (Samstag) eine öffentliche Veranstaltung organisieren. Höhepunkt soll eine kleine Montgolfiade sein. Dabei werden voraussichtlich mindestens sechs Heißluftballons von Ellings Wiese in den Sonnenuntergang starten. Es besteht auch die Möglichkeit als Passagier mitzufahren und eine „Reise über das Münsterland“ zu machen, erklärte Karlo Tewes der Versammlung. Einziger Risikofaktor für die Veranstaltung ist natürlich das Wetter. „Die Ballons starten nur, wenn es nicht regnet und der Wind nicht zu stark ist“, machte Tewes deutlich.
Im Anschluss soll auf dem Gelände von Plagemanns Mühle das eigentliche Sommerfest stattfinden. Mit einer Cocktailbar, einem Pavillon mit überdimensionalem Schirm und kleinen runden Tischen für die Gäste sowie Musik und Tanz wollen die Schützenbrüder für Atmosphäre sorgen. Auch Hüpfburg und Co. für die kleinen Gäste werden nicht fehlen. Das Festkomitee stellte klar, dass es sich bei der Organisationsform nicht um eine Dauereinrichtung handele. Es sei lediglich ein Vorschlag, den man in diesem Jahr ausprobieren wolle. Der Vorstand erhofft sich von dem Sommerfest einen kleinen Finanzschub für die arg gebeutelte Vereinskasse. Nach kontroversen Diskussionen über den Ort des Sommerfestes stimmte die Versammlung aber letztlich mit zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme für den Vorschlag des Festkomitees.

Bereits zu Beginn der Versammlung wurden die Abordnungen für die Schützenfeste der Friduwi-Frauen, der Allgemeinen Bürgerschützen und der Sammberger Schützen festgelegt. Auch das Organisationsteam für den Maigang wurde bestimmt. Er soll am 8. Mai (Samstag) stattfinden.

VON ALIX SAUER, HAVIXBECK/12. April 2010 | Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt

 


Fabianus- und Sebastianus-Schützenbruderschaft

Montgolfiade auf Ellings Wiese wird Höhepunkt des Sommerfests

Von Matthias Lehmkuhl am 11.04.2010 17:47 Uhr

METELEN Auch wenn das Schützenfest pausiert lässt sich die Fabianus- und Sebastianus-Bruderschaft den Spaß am Feiern nicht nehmen. Bei einem Sommerfest am 12. Juni sollen alle Metelener zueinander finden. Dies stand schon vor der Osterversammlung fest. Blieb nur noch die Frage nach dem Ort der Veranstaltung.

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Die Vorbereitung des Sommerfests durch den Vorstand läuft auf Hochtouren.

Foto: Matthias Lehmkuhl

Uneinigkeit herrschte anfangs über den vom Vorstand geplanten Veranstaltungsort. "Wir wollen an der Plagemann Mühle das Sommerfest feiern", teilte der Vorsitzende Dr. Ulrich Klisa mit. Einige Mitglieder plädierten dafür, das Sommerfest auf dem Freigelände "Insel Kock" des Vereinslokals zu feiern. Letztendlich ließen sich die Mitglieder bei einer Gegenstimme auf den Kompromiss ein, das darauffolgende Sommerfest bei "Kock" zu veranstalten.

Volles Programm in der Mühle

  • Auf Ellings Wiese soll die erste Metelener Montgolfiade stattfinden. Ab 17.30 Uhr wird der Start von sechs bis sieben Heißluftballonen vorbereitet. Pünktlich um 19 Uhr sollen die riesigen Luftfahrzeuge in den Himmel steigen. "Mit bis zu sieben Fahrgästen aus Metelen", erklärte Dr. Ulrich Klisa.
  • An Plagemanns Mühle stehen dann ein riesiger Getränke-Verkaufswagen, eine Cocktailbar, ein Grillwagen und für die Kinder eine Hüpfburg und verschiedene Spiele bereit. Für Tanzmusik sorgt ein DJ. "Am Freitag werden wir Grün holen und die Mühle schmücken. Am Sonntag gibt es einen Frühschoppen", sagte Dr. Ulrich Klisa.
  • Schon am 8. Mai findet der Maigang der Fabianus- und Sebastianus-Schützenbruderschaft statt.

  • Quelle:Münstersche Zeitung

 



Fabianus und Sebastianus - 225 Jahre bei Schützen aktiv

Von Johanna Buss am 18.01.2010 15:18 Uhr

METELEN Zur Generalversammlung fanden sich am Samstag die Schützen der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus in der Gaststätte des Schützen Peter Brink ein. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Dr. Ulrich Klisa und einer Gedenkminute für die im vergangenen Jahr verstorbenen Hermann Wesseler und Rudi Holtewert begrüßte auch der zweite Vorsitzende Christian Ernsting alle Anwesenden.

Fabianus und Sebastianus

Der Vorstand gratuliert den neuen Ehrenmitgliedern (v.l.): 2. Vorsitzender Christian Ernsting, Peter Brink, Geschäftsführer Andreas Helling, Vorsitzender Dr. Ulrich Klisa, Herbert Schulze Herdering, Hermann-Josef Ewering, Kassierer Nico Schlüter und 2. Beisitzer Karlo Tewes. Es fehlen: Gerd Mapert, Franz-Josef Nienhaus, Jürgen Dropmann.

Foto: Johanna Buss

Direkt an Punkt 2 der Tagesordnung stand die Ernennung von sieben neuen Ehrenmitgliedern. Geehrt wurden: Peter Brink, Herbert Schulze Herdering, Hermann-Josef Ewering, Gerd Mapert, Dr. Ulrich Klisa, Franz-Josef Nienhaus und Jürgen Dropmann. Alle Geehrten kommen zusammen auf 225 Jahre in der Schützenbruderschaft.

Im Bericht des Geschäftsführers blickte Andreas Helling auf 2009 zurück. Die Schützengemeinschaft zählt derzeit 189 Mitglieder, davon 40 Ehrenmitglieder. Außerdem lagen dem Vorstand insgesamt fünf Anträge auf Mitgliedschaft vor. Bei der letzten Versammlung hatte besonders die Umstrukturierung des Schützenfestes, dass jetzt nur noch alle zwei Jahre stattfindet, einen hohen Stellenwert.

Vorfreude auf das Schützenfest

Im vergangenen Jahr wurde erstmals am Samstagnachmittag geschossen, sodass mehr Zeit blieb, um die Gäste zu laden, mit denen man am Sonntagabend feierte. Bevor der Kassenbericht verlesen und der Vorstand einstimmig entlastet wurde, appellierte Andreas Helling an alle Mitglieder: „Das nächste Fest soll wieder genauso schön werden wie im letzten Jahr.“

2009 wurde Dr. Ulrich Klisa erst einmal als kommissarischer Vorsitzender eingesetzt, da Manfred Gerding ausscheiden musste. Nun war es an der Zeit einen festen Vorsitzenden zu wählen. Sowohl Dr. Ulrich Klisa als erster Vorsitzender als auch Nico Schlüter als Kassierer wurden einstimmig wiedergewählt. Der Kassenprüfer Hermann Schaten wurde von Hermann Wisse abgelöst. Er wird mit Thomas Suwelack im nächsten Jahr die Kasse prüfen.

Zum ersten Mal wird ein Sommerfest gefeiert

Zum ersten Mal wollen die Schützenbrüder in diesem Jahr ein Sommerfest am zweiten Juni-Wochenende feiern. Für dieses Fest wurde ein Festkomitee gebildet, dass seine Vorschläge in der Osterversammlung vorstellen soll.


Quelle:Münstersche Zeitung


Planungen für Sommerfest laufen

Metelen - Hinter der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus liegt ein Jahr der Neuerungen. Die Bilanz dessen zogen die Schützen am Samstagabend während ihrer Generalversammlung in der Gaststätte Brink.

Die wohl einschneidendsten Änderung betraf das Schützenfest. Dieses wird nach einem Beschluss der Versammlung im Januar 2009 aus Kostengründen nur noch alle zwei Jahre gefeiert. In diesem Jahr hat daher erstmals eine andere Veranstaltung der Fabianen Premiere: Vom 11. bis 13. Juni kommen die Schützen zu einem Sommerfest für die ganze Familie zusammen. Dafür hat der Verein bereits ein Festkomitee gewählt, das sich intensiv um die Planungen für die neue Veranstaltungsform kümmert.


Außerdem wurde beim Schützenfest 2009 versuchsweise schon am Samstagnachmittag geschossen. Das soll dem Vorstand und dem Königspaar mehr Zeit geben, um die Gäste für den Königsball einzuladen. Dieses Konzept fand den Anklang der Schützen. Es soll in den kommenden Jahren beibehalten werden, erklärte der Vorstand am Samstag.

Insgesamt sei das Schützenfest 2009 sehr gelungen gewesen: „Unser Schützenfest war ein voller Erfolg. Wir hatten nicht nur großes Glück mit dem Wetter und der allgemeinen Beteiligung, auch die Stimmung war durchgängig toll. Es ist uns gelungen den Verein auch nach außen positiv zu präsentieren“, lautete der Tenor im Vereinsvorstand.

Als erster Vorsitzender und Ehrenmitglied des Vereins wurde Dr. Ulrich Klisa nach bisher einjähriger Amtszeit für drei weitere Jahre einstimmig wiedergewählt. Auch der amtierende König und Kassierer, Nico Schlüter, der eine ordentlich geprüfte Kasse mit positivem Bestand vorweisen konnte, wird sein Amt für weitere drei Jahre behalten.

Zur Zeit verfügt die Schützenbruderschaft samt fünf Neuzugängen, von denen sich vier auf der Generalversammlung vorstellten, über 194 Mitglieder. Auch der Kreis der Ehrenmitglieder wurde am Abend um sieben Schützen vergrößert, die alle zusammen auf 225 Jahre bei den Fabianen zurückblicken können. Peter Brink, Hermann Josef Ewering und Ulrich Klisa erhielten jeweils eine Ehrenurkunde und eine Flasche Wein mitsamt den Glückwünschen des Vorstands. Es fehlten Herbert Schulze-Herdering, Gerd Mapert, Franz Josef Nienhaus und Jürgen Dropmann.


18. Januar 2010 | Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt



Nico Schlüter erfüllt sich einen Traum: König der Fabianen

Metelen. Nico Schlüter heißt der neue König der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus. Bei sommerlichen Temperaturen holte er am Samstagabend beim Vogelschießen auf Kock's Insel den Rest des hölzernen Tieres von der Stange.

Doch bevor er sich und seine Frau Jana mit dem 176. Schuss zum neuen Königspaar machte, war es ein weiter Weg. Denn der Vogel der Schützenbruderschaft hielt sich hartnäckig an seinem Platz. So wurden in mehreren Schießpausen schon Strategieen entwickelt, wie dem Tier am besten beizukommen ist. "Du musst auf den Schwanz zielen, der bricht bald ab", tönte es aus der einen Richtung. "Nein, am besten voll draufhalten", meinte ein anderer Experte.

Lange hielten sich die Schützenbrüder zurück. Der große Ansturm am Schießstand blieb aus. Kurz vor 20 Uhr fassten endlich zwei von ihnen Mut und wollten es auf den Thron schaffen. Nico Schlüter und Friedhelm Sandner warfen nun abwechselnd einen Euro in die Schusskasse und gingen zum Gewehr

Als Nico Schlüter dann mit einem gezielten Schuss den Großteil des Vogels abschoss, wurde es spannend. "Wer noch was runterholen möchte, solle das jetzt tun, sonst ist gleich nichts mehr da", hieß es scherzhaft aus den Zuschauerreihen.

Jana Schlüter fieberte mit und spendete ihrem Mann einen Euro für die Schusskasse. Ein Glücks-Euro, wie sich kurz darauf herausstellen sollte, denn mit diesem 176. Schuss brachte Nico Schlüter den Vogel um 20 Uhr zum Fallen. Jubelnd ließen die Schützenbrüder ihren neuen König hochleben. Auch der Vorsitzende der Bruderschaft, Dr. Ulrich Klisa, freute sich mit der neuen Majestät. "Das ging ja schneller, als ich dachte", meinte der erfolgreiche Schütze. Und an seine Frau gewandt, fügte er hinzu: "Das war Dein Euro, mein Schatz!" Zehn Jahre hatte Schlüter schon versucht, die Königswürde zu erringen. "Er hat sich das so sehr gewünscht. Jetzt ist dieser Traum endlich in Erfüllung gegangen", freute sich Jana Schlüter für ihren Mann.

Dessen "Konkurrent" Friedhelm Sandner trauerte noch mit einem scherzhaften Unterton der Königskette hinterher. "Zwei Jahre noch, dann ist das meine", schmunzelte er, während seine Finger über das glänzende Metall der Kette glitten. Für Träumereien blieb jedoch nicht viel Zeit. Denn der Silberkrug wartete bereits auf das Königspaar. Ein Prosit auf die neuen Majestäten.

29. Juni 2009 | Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt von Niklas Schmitz



176. Schuss

Nico Schlüter ist neuer Schützenkönig

Von Phillip Klenner am 28.06.2009 12:09 Uhr

METELEN Um kurz nach 20 Uhr am Samstagabend mit dem 176 Schuss war es besiegelt: Die Ss. Fabianus- und Sebastianus- Schützenbruderschaft Metelen hat mit Nico Schlüter seine neue Majestät gefunden. Er tritt damit die Nachfolge von Reinhard Bitting an.
"Zum ersten Mal wird der Ablauf der Schützenfestes anders stattfinden, als in den letzten Jahren", sagte Dr. Ulrich Klisa, 1.Vorsitzender der Schützenbruderschaf. Anstelle des traditionellen Sonntagschießens gab es ein Schießen am Samstagabend mit einer anschließenden Feier auf Kock´s Insel, dass in einer Art Volksfest veranstaltet wurde.

Familienfreundlich
"Dafür wurde extra alles familienfreundlich, unter anderem mit einer Hüpfburg und einem Süßigkeitenstand, hergerichtet", so Klisa, der auf den eigentlichen Königsball am Sonntagabend im Bürgerhaus hinwies.Und dass diese Neuerung sehr gut ankam, zeigte der große Zulauf von ungefähr 100 Schützen und zahlreichen Metelenern

Passende Musik
Nachdem die stellvertretende Bürgermeisterin Margret Hasken das Schießen eröffnet hatte, füllte sich langsam die Insel und auch der Holzvogel sah schon bald recht zerschossen aus. Nach einigen Pflichtschüssen wurden bereits die Flügel abgeschossen und mit einem Fernglas wurde immer wieder die beste Zielstelle ermittelt.Währenddessen sorgte der Spielmanns- Fanfarenzug Metelen mit Stücken wie Espana Cani oder Schlager Hit-Mix für eine passende Schützenfestatmosphäre.

Der Traum wurde wahr
Als es dann schließlich um den "heißen Brei" ging, schossen zu Beginn noch einige weitere Schützen um die Königswürde, dennoch schafften sie es nicht, den Vogel vor Nico Schlüter von der Stange zu holen.Dieser zielte, traf, und erfüllte sich mit dem fallenden Vogel einen lange gehegten Traum."Ich hatte heute so viel Glück", freute sich die neue Majestät. "Schon seit zehn Jahren versuche ich, diese Würde zu erlangen", so Schlüter. Und auch seine Königin, Jana Schlüter, freut sich mit ihm. "Er hat es sich gewünscht, jetzt hat er den Vogel, ich freue mich tierisch für ihn", so die freudige Königin.

Der große Schluck

Nach zahlreichen Glückwünschen und den Auftritt der Parolemannschaft, zog er sich mit dem Vorstand zurück, um die anstehende Proklamation vorzubereiten, die gegen 21 Uhr stattfand. Vor allen versammelten Schützen und Metelener Bürgern trank er unter großem Jubel und Gesang aus dem letzten erhaltenen Krug der Bruderschaft und besiegelte somit auch offiziell seine errungene Königswürde.

Quelle:Münstersche Zeitung



Fabianen schießen erstmals am Samstag

Metelen. Die Festwoche der Schützenbruderschaft Ss. Sebastianus und Fabianus beginnt am Mittwoch (24. Juni) mit dem Zweigwegbringen. Das Vogelschießen findet in diesem Jahr erstmals am Samstag (27. Juni) statt. Ab 17.30 Uhr herrscht dann auf der Festinsel der Gaststätte Kock buntes Treiben, wenn die neue Majestät ermittelt wird, heißt es in der Ankündigung des Vereins. Alle Metelener sind eingeladen, das Geschehen vor Ort zu verfolgen. Ist der Vogel gefallen und die Proklamation des Königspaares erfolgt, geht es zwanglos über zu einer öffentlichen Sommernachtsparty. Der Königsball im Saal des Bürgerhauses wird am Sonntag (28. Juni) gefeiert.

Ein Blick in die über 400-jährige Geschichte der Bruderschaft zeigt, dass auch schon im 18. und 19. Jahrhundert der Ablauf des Schützenfestes unterschiedlich war. Nicht immer fanden das Königschießen und der Königsball am selben Tag statt. Die Chronik der Bruderschaft berichtet, dass zum Beispiel im Jahr 1849 am ersten Festtag der "übliche" Ball mit dem alten Königspaar und erst am zweiten Festtag das Vogelschießen mit "Zech und Gelage" begangen wurden.

Den Ausklang des Festes bildet am Montag (29. Juni) der Rundgang der Schützen durch die Gaststätten der Mitglieder und das Kaffeetrinken der Damen bei Pieper.

Das Festprogramm im Überblick:

Mittwoch (24. Juni): 19 Uhr Treffen der Schützenbrüder am Mühlenmuseum; 20 Uhr Antreten zum Wegbringen des Birkenzweiges mit dem Spielmanns- und Fanfarenzug.

Donnerstag (25. Juni): 19 Uhr Waffen- und Zeugappell der Offiziere mit dem Vorstand im Hotel Brink; 20 Uhr Vogelkloppen an der Mühle.

Freitag (26. Juni): 15 Uhr Treffen der Schützen beim Festwirt Alfred Kock zum Grünholen und Schmücken der Festinsel.

Samstag (27. Juni): 16 Uhr Antreten aller Schützenbrüder mit Schützenhut und geschmücktem Handstock beim Festwirt Alfred Kock; Abholen der Majestät vom Hotel Brink; Verlesen der Parole auf dem Sendplatz; Kranzniederlegung am Ehrenmal, anschließend Abmarsch zum Vogelschießen; 21 Uhr Proklamation des neuen Königspaares; 22 Uhr öffentliche After-Show-Party im Saal Kock und auf der Insel.

Sonntag (28. Juni): 18 Uhr Antreten aller Schützenbrüder mit Damen auf dem Sendplatz, Abholen des Königspaares; 19 Uhr Polonaise; 19.30 Uhr Königsball im Bürgerhaus mit der Tanz- und Showband Rangers.

Montag (29. Juni): 11 Uhr Frühschoppen der Schützenbrüder beim Festwirt Alfred Kock, anschließend Umtrunk in den Gaststätten der Schützenbrüder; 15 Uhr Kaffeetrinken der Damen beim Schützenbruder Heiner Pieper; 18 Uhr Eintreffen der Schützen bei Pieper.

18. Juni 2009 | Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt

Maigang der Schützen

Metelen. Am 16. Mai (Samstag) sind die Mitglieder der Fabianus- und Sebastianus-Schützenbruderschaft zum Maigang eingeladen. Er wird in diesem Jahr vom Vorstand der Bruderschaft organisiert. Treffen ist um 14 Uhr beim Vereinswirt Alfred Kock. Die Schützenbrüder wollen eine neue Route testen, die sie etwas abseits der bekannteren Pfade führen wird, teilen die Organisatoren mit. Ein Marketenderwagen begleitet die Gruppe und versorgt sie mit Getränken. Letzte Station des Maigangs wird eine Jagdhütte sein. Dort wartet ein zünftiges Biwak inklusive Lagerfeuerromantik auf die Schützen. Für eine Transportgelegenheit während der Wanderung ist gesorgt. Eine Rückfahrgelegenheit nach Abschluss des Maigangs ist ebenfalls geplant.

11. Mai 2009 | Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt





Schützenbruderschaft Fabianus und Sebastianus: Freude auf den Königsball

METELEN Zur Osterversammlung trafen sich die Mitgliede der Schützenbruderschaft Fabianus und Sebastianus in der Gaststätte Brinkwirth. Auf dem Programm stand die Abstimmung über den Ablauf des diesjährigen Schützenfestes.

Ein Festausschuss, der sich aus drei Mitgliedern des Vorstandes und drei Offizieren zusammensetzt, hatte dazu unterschiedliche Ablaufvarianten eingereicht. Nach eingehender Diskussion entschied man sich in geheimer Abstimmung schließlich für eine von drei Varianten - mit großer Mehrheit, was den 1. Vorsitzenden, Dr. Ulrich Klisa, gleichermaßen erfreute wie überraschte.

"Mit so einer harmonischen Entscheidung hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Ich habe hier schon ganz andere Diskussionen und Abstimmungen erlebt".

Königsball am Sonntag
Ein wesentlicher Punkt, warum die Abstimmung so deutlich ausfiel, war sicherlich die Tatsache, dass aufgrund der zeitlichen Planung die Schützenbrüder nun ganz problemlos am sonntäglichen Königsball teilnehmen können, da an diesem Tag keine weiteren Veranstaltungen geplant sind.

Das Schützenfest, das am 24. Juni beginnt und am 29. Juni endet, läuft so ab:

- Mittwoch: Zweig zur Vogelstange bringen

- Donnerstag: Vogelkloppen sowie Waffen- und Zeugappell

- Freitag: Grünholen und Schmücken der Festinsel

- Samstag: Antreten der Schützen und Beginn des Königsschießens. Danach "After Show" Party mit DJ im Saal von Alfred Kock und auf der Insel.

- Sonntag: Antreten der Schützenbrüder, Polonaise mit Königspaar und Königsball im Bürgerhaus.

- Montag: Rundgang durch die Gaststätten, Kaffeetrinken der Frauen, Abschlussparty bei Pieper.


19. April 2009 von Sebastian Wenning | Quelle:Münstersche Zeitung



Fabianen stehen vor großen Entscheidungen

Metelen. Bei der Generalversammlung im Januar hat die Fabianus- und Sebastianus-Bruderschaft einen Festausschuss eingerichtet, der Ideen entwickeln sollte, wie das Schützenfest in Zukunft noch attraktiver gestaltet werden kann. Wenn die Schützen sonntags von 10 bis 18 Uhr auf der lauschigen Insel des Festwirtes Alfred Kock das Königsschießen feiern, kann es schon mal sein, dass der eine oder andere abends zu müde ist, um noch zum Königsball zu kommen – zumal dann, wenn tagsüber geistige Getränke und Gerstensaft in größeren Mengen geflossen sind, schreibt die Bruderschaft in einem Pressetext

Der Festausschuss, gebildet aus Schützen der Bruderschaft, aus Mitgliedern des Offizierskorps und des Vorstandes, war sich sehr schnell einig, Königsschießen und Königsball nicht mehr an einem Tag, sondern an zwei verschiedenen Tagen zu feiern. Auf dieser Grundlage entwickelte das Festkomitee zwei verschiedene Varianten, in denen dieser Gedanke Gestalt gewinnt. Detaillierte Infos zu den beiden Varianten finden sich auf der Web-Site der Bruderschaft (www.fabianus-metelen.de).

In der Osterversammlung am Samstag (18. April) in der Gaststätte Brinckwirth werden den Mitgliedern die Vorschläge vorgestellt. Dort haben dann alle Schützen die Möglichkeit, die Ideen ausgiebig zu diskutieren. Anschließend wird entschieden, in welcher Form das Schützenfest 2009 gefeiert wird. Zur Wahl stehen dabei die beiden neuen Varianten und die bisherige Abfolge. Falls im ersten Wahlgang keine der drei Varianten sofort die absolute Mehrheit erhält, kommt es zu einer Stichwahl zwischen den beiden Varianten, die die meisten Stimmen auf sich vereinigt haben. Da die Entscheidung von sehr großer Tragweite und Bedeutung ist, werden alle Mitglieder aufgefordert, zu dieser Versammlung zu kommen.

13. April 2009 | Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt





Auf Gerding folgt Klisa

Metelen. Wechsel an der Spitze der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus: Sichtlich bewegt teilte der Vorsitzende Manfred Gerding jetzt mit, dass er sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlege. „Das ist ein harter Abend für mich“, gab er während der Generalversammlung in der Gaststätte Elling unumwunden zu. Mit langanhaltendem Beifall und stehenden Ovationen verabschiedeten die Schützenbrüder ihren langjährigen Vorsitzenden. Für das restliche Jahr der Wahlperiode übernimmt Dr. Ulrich Klisa den Vorsitz der Bruderschaft. „Du hast die Geschicke unseres Vereins über viele Jahre erfolgreich geleitet“, betonte er an die Adresse Gerdings gerichtet.

Geschäftsführer Herbert Graes stellte sein Amt – nachdem er seinen letzten Geschäftsbericht verlesen hatte – ebenfalls zur Verfügung. „Ich möchte diese Aufgabe gerne an jüngere Schützenbrüder weitergeben und kandidiere deswegen nicht wieder“, erklärte Graes, der 31 Jahre im Vorstand aktiv war. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Andreas Helling.

Auf den bisherigen Kassierer Christian Ernsting, der in der Generalversammlung erstmals wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorstellte, kommen ebenfalls neue Aufgaben zu. Er wurde zum Nachfolger von Klisa in das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Neuer Kassierer ist Nico Schlüter. Beisitzer Karl-Heinz Hundehege wurde wiedergewählt. Neuer Kassenprüfer ist Thomas Suwelack.

Das Offizierscorps der Fabianen setzt sich zusammen aus Jörg Gerding (Oberst), Christian Gerding (erster Adjutant), Christian Jöhne (zweiter Adjutant), Markus Tewes (Hauptmann) und der Parolemannschaft mit Frank Marschel, Sascha Weßling, Maik Segeler, Olaf Große-Kleimann, Marc Weßling, Udo Nobis, Marcel Wiechmann (Esatzoffiziere: Josef Kemper, Robert Focke).

Um nicht immer mit Fußballwelt- beziehungsweise Europameisterschaft zu konkurrieren, einigte sich die Bruderschaft darauf, in diesem Jahr statt des Sommerfestes erneut ein Schützenfest zu feiern, und zwar vom 24. bis 29. Juni. Beim Ablauf soll es eventuell Änderungen geben, die der Festausschuss ausarbeiten und in der Osterversammlung vorstellen soll.

21. Januar 2009 | Quelle: Tageblatt für den Kreis Steinfurt

 

 


Manfred Gerding legt Vorsitz nieder

Von Dorothee Zimmer am 19.01.2009 17:29 Uhr

METELEN. Ausgeschlafen hatten offensichtlich alle Schützenbrüder der Bruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus, als sie sich am Samstagabend zur Generalversammlung in der Gaststätte Elling trafen.
Über mehr als drei Stunden erstreckte sich der Informationsinput sowie die Wahlen und die ausführlichen Diskussionen über verschiedene Themen – von Ermüdung keine Spur. Dass schon mal jemanden während einer Generalversammlung die Müdigkeit übermannt und er sich ihr hingegeben hatte, daran erinnerte der 2. Vorsitzende Dr. Ulrich Klisa im Rahmen der Ehrenmitglieder-Ernennung mit einer in der Chronik festgehaltenen Anekdote.

1982, das Jahr, in dem die Schützenbrüder Ferdinand Elling und Wilfried Opitz der Bruderschaft beitraten, fielen einem ungenannten Mitglied die Augen zu. Was seinerzeit einen weiteren Schützenbruder zu der Anregung veranlasste, künftig doch bitteschön ausgeschlafen zur Generalversammlung zu kommen. Im Jahre 1970 wurde Bernhard Waterhoff Mitglied des ältesten Schützenvereins Metelens. Allen dreien überreichte der Vorstand jeweils eine Urkunde und ein Präsent.

Ausgeglichener Haushalt
Kassierer Christian Ernsting konnte seit fünf Jahren erstmals wieder einen positiven, wenn auch keinen ganz großen Kassenbestand verkünden. „Wir sind mit einem Minusbestand gestartet, jetzt haben wir den Haushalt zumindest wieder ausgeglichen.“ 1800 Euro seien im Vergleich zum Vorjahr eingespart worden. Die Versammlung folgte jeweils einstimmig dem Vorschlag des Kassenprüfers Hermann Schaten auf Entlastung des Kassierers und dem von Heinz Tewes auf Entlastung des Vorstandes.

Mit lang anhaltendem Beifall verabschiedeten die Schützenbrüder ihren langjährigen Weggefährten Manfred Gerding aus dem Vorstand. Er gehört dem Verein seit 1984 an, übte verschiedene Funktionen aus, bis er 1998 den Vorsitz übernahm. „Du hast die Geschicke erfolgreich geleitet“, lobte Klisa. Gerding, der seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen ein Jahr vor dem eigentlichen Ende der Wahlperiode bekannt gab, verabschiedete sich in einer bewegenden Rede und sagte: „Das ist ein harter Abend für mich.“

Dank an Herbert Graes
Auch Geschäftsführer Herbert Graes zieht sich aus dem Vorstand zurück: „Ich möchte hier jüngere Schützenbrüder sehen.“ Graes trat 1978 ein, 1979 wurde er Adjutant, er war Mitglied der Parolemannschaft und stieg zu deren Hauptmann auf. 2003 wurde Graes Schützenkönig, 2004 Geschäftsführer. Sowohl ihm als auch Manfred Gerding sprach der Vorstand Dank und Anerkennung aus.

Zum neuen Vorsitzenden, zunächst für die Rest-Amtszeit Gerdings von einem Jahr, wählte die Versammlung Dr. Ulrich Klisa. Christian Ernsting erhielt das Votum für das Amt des 2. Vorsitzenden. Neuer Geschäftsführer ist Andreas Helling. Die Kassengeschäfte übernimmt Nico Schlüter. Karl-Heinz Hundehege wurde in seinem Amt als Beisitzer bestätigt.

19. Januar 2009 von Dorothee Zimmer| Quelle:Münstersche Zeitung

 


König Reinhard entscheidet Schützenfestkrimi in Metelen

Metelen. Strahlender Sonnenschein, rund 250 Besucher auf Kocks Insel und ein Wettschießen, wie es sich der Vorstand nur wünschen konnte. Das Schützenfest der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus hätte nicht besser laufen können.

"Wir hatten mehrere Bewerber um die Königswürde, die von Beginn an fleißig mitgefeuert haben", freute sich Geschäftsführer Herbert Graes. "Natürlich haben sich kurz vor Schluss die Reihen schnell gelichtet, bis nur noch der harte Kern unter der Stange stand." Und was die letzten Bewerber den Zuschauern dann boten, war wieder einmal ein richtiger Schützenfestkrimi, der Gewehr, Schießwart und Schützen alles abverlangte - bis Reinhard Bitting um 14.35 Uhr ein letztes Mal feuerte und mit dem 261. Schuss den Holzvogel von der Stange holte.

Plexiglaswände hielten Schützen nicht zurück
Und auf den lauten Siegesschrei des frischen Königs folgte ein Sturm der Begeisterung, den auch die Plexiglaswände vor der Schützenstange nicht mehr abhalten konnte. In Scharen drängten die Besucher unter die Vogelstange, um ihren neuen König Reinhardt hochleben zu lassen. Der übernahm als erste Aufgabe seiner Regentschaft für ein paar Minuten die musikalische Leitung des Spielmanns- und Fanfarenzugs Metelen.

Befehle bei der Bundeswehr gelernt
"So etwas lernt man bei der Bundeswehr", witzelte der König bei der kleinen Proklamation auf Kocks Insel auf die lobenden Worte seiner klaren lauten Befehle an die Offiziere. Als Königin erwählte er seine Ehefrau Gerda Bitting.

30. Juni 2008 von Fabian Schöpke| Quelle:Münstersche Zeitung

Bitting ist neuer König

Metelen. Das EM-Endspiel war noch gar nicht angepfiffen, doch der Jubel brach schon sechs Stunden vorher los. Die Schützenbruderschaft St. Fabianus und Sebastianus hatte nach 261 gezielten Schüssen auf den Vogel einen neuen König. Reinhard Bitting heißt er, und zur Königin ernannte er seine Ehefrau Gerda. Am heutigen Montag lassen die Fabianen ihr Schützenfest um 11 Uhr beim beim Frühschoppen ausklingen. Um 15 Uhr treffen sich die Frauen der Schützenbrüder bei Pieper, und ab 18 Uhr wird dort flotte Mucke auf den Plattenteller gelegt.

30. Juni 2008 Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt


Schützen pflegen Erinnerungen

Metelen. Wir schreiben das Jahr 1939. Die Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus Metelen, ein Verein mit einer mehr als 350-jährigen Geschichte, die bis in die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg zurückgeht, feiert sein traditionelles Schützenfest. Noch ahnt niemand, dass dieses das letzte für die folgenden neun Jahre sein wird. Denn eine trügerische Stille herrscht in Nazi-Deutschland, die auch die Schützenbrüder der Vechtegemeinde noch einmal ausgelassen feiern lässt. Doch es ist die Ruhe vor dem Sturm: Im Verborgenen laufen längst die Vorbereitungen für einen Krieg, der noch im selben Jahr beginnen und viele Menschen das Leben kosten wird. Auch viele Schützenbrüder aus Metelen werden ihre Heimat nicht mehr wieder sehen.

Heute, fast 70 Jahre später, steht an der Stelle, wo damals die Vogelstange ihren Platz hatte, ein Gedenkstein. Das Denkmal am Nienborger Damm soll daran erinnern, wo die Schützenbruderschaft einst ihre Wirkungsstätte hatte, bis der Zweite Weltkrieg und die schwere Nachkriegszeit die Tradition für neun Jahre unterbrachen.

„Das erste Schützenfest nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1948 ein paar hundert Meter weiter an der ehemaligen Gaststätte Lauhues-Weßling ausgetragen“, erklärt der erste Vorsitzende des Vereins, Manfred Gerding. Damit der Ort, wo bis 1939 geschossen wurde, nicht in Vergessenheit gerät, liegt Gerding die Pflege des Denkmals besonders am Herzen: „Ich bin sehr erfreut, dass es Schützenbrüder in unseren Reihen gibt, die sich aus Eigeninitiative für die Verschönerung dieses Ortes eingesetzt haben.“
Tatsächlich hat sich rund um den kleinen Stein mit Gedenktafel viel getan: Seit zwei Wochen stehen nun schmucke Holzbänke neben dem Denkmal, die zum gemütlichen Rasten und Ausruhen einladen. Davon überzeugte sich die Bruderschaft während des Maigangs am Samstag. „Mein persönlicher Dank geht an dieser Stelle an Reinhard Schulte, Klaus und Heinz Gortheil, Herbert Morrien sowie Markus Tewes“, so der Vorsitzende weiter. Sie hätten durch ihr persönliches Engagement die Sache erst möglich gemacht.

25. Mai 2008 von Alexander Dinkhoff| Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt


Termine der Fabianus-Schützen

Metelen. Die Mitglieder der Ss. Fabianus- und Sebastianus-Schützenbruderschaft treffen sich am Samstag (24. Mai) um 14 Uhr zum Maigang in der Gaststätte Kock. Die Organisation liegt in diesem Jahr bei den Jungschützen, der Routenverlauf wird jedoch noch geheim gehalten. Schützenbrüder, die die Strecke nicht zu Fuß zurücklegen können, werden wie gewohnt zu den einzelnen Haltepunkten gefahren. Vorstand und Offizierskorps treffen sich am 6. Juni (Freitag) zu einer Arbeitssitzung in der Gaststätte Kock. Ab 19 Uhr soll das Schützenfest vorbereitet werden.

21. Mai 2008 | Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt



Osterversammlung 2008: Schützen müssen für Kultursaal zahlen

-pa- Metelen. Alle Blicke waren ihm zugewandt. Bewunderung schwang darin mit. Elegant geformt, in schicker Aufmachung und mit glänzenden Armen stahl er hier jedem Schützen die Schau: der neue Fahnenhalter der Fabianus- und Sebastianus-Bruderschaft. Der Vorstand hatte am Samstagabend zur Osterversammlung ins Hotel Brink geladen und bestaunte nun das fertige Stück von Schützenbruder Reinhard Schulte. „Er hat in vielen Stunden wirklich etwas Unvergängliches geschaffen“, lobte der Vorsitzende Manfred Gerding die Arbeit. Schulte hatte sich nicht lumpen lassen und unterhalb der zwei Löcher für Fahnenmasten auch die Initialen des Vereins eingebracht. „Das ist wirklich prima geworden, Reinhard“, würdigte Gerding das fertige Werk aus Edelstahl, „danke dafür, das war wirklich nicht selbstverständlich.“
Der Vorsitzende gab ein Bild in die Runde, das die Fahnenweihe der Bruderschaft vom 28. Mai 1899 zeigt. Es war auf dem Dachboden einer alten Gaststätte aufgetaucht und ging zunächst in den Besitz der Erbengemeinschaft über. Gerding: „Heinz Tewes hat dafür gesorgt, dass das Bild nun unserem Verein gehört.“

Der Maigang der Ss. Fabianus- und Sebastianus-Schützenbruderschaft, der ursprünglich für den 24. Mai angesetzt war, wird aus organisatorischen Gründen auf den 31. Mai (Samstag) verlegt. Sieben Jungschützen erklärten sich im Laufe des Abends bereit, den Ausflug zu organisieren. Gerding rief die Schützenbrüder dazu auf, im kommenden Jahr zahlreicher an der abendlichen Betstunde am Gründonnerstag teilzunehmen. „Von uns waren zwei Leute anwesend, die anderen Vereine tauchten mit mindestens 20 auf. Das ist doch eher beschämend“, meinte Gerding.

Hitziges Gemurmel kam auf, als der Vorstand der Bruderschaft auf das Thema Kultursaal zu sprechen kam. „Unser Antrag an die Gemeinde, die Nutzungsgebühr für den Saal zu senken, wurde schlichtweg abgelehnt“, gab Gerding bekannt. Die Begründung des Bürgermeisters habe gelautet, dass die Satzung besage, Schützenvereine seien im Allgemeinen wirtschaftlich orientiert und somit kostenpflichtig.

„Für mich ist das nicht nachvollziehbar“, ärgerte sich Gerding. „Ich sehe keinen Unterschied zur Kulturinitiative Metelen und halte es für falsch, dass wir als kommerzieller Verein eingestuft werden.“ Da die Friduwi-Frauen den Kultursaal ebenso nutzen und mit demselbem Kostenproblem zu kämpfen haben, überlegen die Fabianus-Schützen, sich mit den Frauen zusammen zu tun, um gemeinsam einen Antrag an den Rat zu stellen. „Das waren fadenscheinige Gründe, unter denen unser Antrag abgelehnt wurde“, so Gerding. Die Bruderschaft könne das so nicht hinnehmen.

31. März 2008 | Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt


Schützen legen eine Schießpause ein
Von Anna-Maria Kramer
Metelen. Die Liste der Tagesordnungspunkte verhieß einen langen Abend. Und tatsächlich mussten die Mitglieder der Schützenbruderschaft Ss. Fabianus und Sebastianus bei der Generalversammlung am Samstag in der Gaststätte Kock Sitzfleisch beweisen, denn bereits der Bericht von Kassierer Christian Ernsting brachte ersten Diskussionsstoff: Alles in allem haben wir ein Defizit von xxxx Euro für die 203 Fabianen keine Kleinigkeit.
Geschuldet sei das enorme Minus vor allem den höheren Preisen und dem Ausbleiben einer Spende, die im vergangenen Jahr xxx Euro mehr in die Kasse gespült hatte.
Aber wie die Schulden begleichen? Vom Vorstand kam der Vorschlag, dass jedes Mitglied, mit Ausnahme der Ehrenmitglieder, eine einmalige Sonderumlage von 15 Euro zahlen sollte.
Proteste gab es vor allem bei der Frage, wer in die Brieftasche greifen muss. Warum sollen wir die Ehrenmitglieder denn nicht beteiligen, schließlich haben sie auch mitgefeiert, kam es aus dem Publikum. Tischklopfen verriet, dass viele ähnlich dachten. Nach langem Hin und Her und der Randbemerkung, ob der Verein das Ehrenmitgliedsalter nicht sowieso erhöhen sollte, verriet die Anzahl der Handzeichen das Ergebnis: Mit Ausnahme der Neuzugänge werden alle Fabianen, auch die Ehrenmitglieder, bald 15 Euro weniger in der Tasche haben.
Nach einer kurzen Pause mit harmonischen Schützenbruderschaftsklängen ging es in die zweite Runde.
Manfred Gerding gab als Vorsitzender den Ring frei für ein weiteres brisantes Thema: Was haltet Ihr davon, wenn wir aus finanziellen Gründen nur noch alle zwei Jahre Schützenfest feiern?
Trotz vereinzelter Proteste, die deutlich machten, dass manche gerne mehr bezahlen würden, um den traditionellen Jahrestakt zu erhalten, stimmte die Mehrheit für eine Schießpause im nächsten Jahr. Damit die Fabianen aber nicht ganz leer ausgehen, schlug Gerding eine Alternative vor: Ein Sommerfest soll die Schützen über die vogelfreie Zeit hinwegtrösten.
Hier noch ein Überblick über weitere Neuigkeiten der Schützenbruderschaft in Kürze:
Besonders erfreut sind die Fabianen über den Nachwuchs. Neu aufgenommen wurden:
Henk van Aalderen, Christian Skibinski, Hanno Tewes, Christoph Segeler,
Dominik Helling und Friedhelm Sandner, Christian Segeler, Mirko Bodin, Björn Schlüter
Bernhard Wisse hat den Kreis der Ehrenmitglieder erweitert, und Heinz Tewes ist für diese Saison der Jubelkönig der Bruderschaft.
Dr. Ulrich Klisa bleibt zweiter Vorsitzender, und Karlo Tewes wird zweiter Beisitzer.
Das Offizierskorps besteht in diesem Jahr aus Oberst Jörg Gerding, Major Andreas Helling,
Hauptmann Markus Tewes, Christian Gerding als erstem und Christian Jöhne als zweitem Adjutanten.


21. Januar 2008 | Quelle:Tageblatt für den Kreis Steinfurt

21. Januar 2008 | Quelle: Münstersche Zeitung

 

 

 

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